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Fotoprodukte übernehmen: So werden bestehende Flächen zum Simulator

Veröffentlicht · 4 Min. Lesezeit

Fast jeder Vermarkter hat von seinen Flächen schon Fotos. Sie liegen in der Standortdatenbank, im Buchungsportal oder im Ordner mit den Aushangbelegen. Bei plakat-verkauft.de zum Beispiel öffnet ein Klick auf den Kartenpunkt die Standortbeschreibung und ein Foto des Plakatstandorts.

Diese Fotos sind das Rohmaterial für einen Kreativsimulator. Ein neues Shooting brauchen Sie dafür meist nicht. Die eigentliche Frage ist, welche der vorhandenen Bilder taugen und welche Sie besser noch einmal aufnehmen. Fünf Punkte entscheiden darüber.

1. Die ganze Fläche muss im Bild sein

Ein Standortfoto für den Katalog zeigt oft die Umgebung und schneidet die Fläche an. Für eine Simulation reicht das nicht. Der Rahmen muss vollständig zu sehen sein, mit etwas Luft rundherum.

Etwas Umgebung ist trotzdem gut. Straße, Passanten und die Nachbarflächen machen später den Unterschied zwischen einem Mockup und einer Vorschau, der Ihr Kunde glaubt. Bewährt haben sich drei Aufnahmen: eine frontal, je eine leicht von links und leicht von rechts.

Test in 30 Sekunden: Das Foto öffnen und den Rahmen der Fläche mit dem Finger abfahren. Läuft er an einer Stelle aus dem Bild, ist das Foto für die Simulation verloren.

2. Die vier Ecken entscheiden

Damit ein Motiv perspektivisch richtig auf der Fläche sitzt, wird es auf vier Eckpunkte gelegt. Ihre Reihenfolge muss dabei durchgehend gleich sein, wie es in Anleitungen zur Perspektiv-Transformation heißt. Jede Ecke, die man nur schätzen kann, verschiebt das ganze Motiv.

In der Praxis verdecken Laternen, Äste oder geparkte Transporter gern genau eine Ecke. Bei einer frontalen Aufnahme fällt das kaum auf. Sobald das Motiv darauf liegt, sieht man es sofort, weil eine Kante schief steht.

Test in 30 Sekunden: Prüfen Sie auf dem Foto alle vier Ecken. Ist jede klar zu sehen, ohne dass etwas davor steht? Wenn eine fehlt, nehmen Sie diesen Standort neu auf.

3. Das Weitwinkel biegt die Kanten

Wer nah an einer Großfläche steht, greift zum Weitwinkel. Das hat einen Preis. Bei der sogenannten Tonnenverzeichnung werden gerade Linien parallel zum Bildrand nach außen gewölbt. Am Rand des Bildes ist dieser Effekt deutlich stärker als in der Mitte.

Für die Simulation ist das unangenehm. Ein Rahmen, der im Foto leicht gebogen ist, passt nicht zu einem Motiv mit geraden Kanten. Besser ist es, ein paar Schritte zurückzugehen und die Fläche in die Bildmitte zu setzen.

Test in 30 Sekunden: Ein Lineal oder eine gerade Bildkante an die Oberkante der Fläche im Foto halten. Wölbt sich der Rahmen sichtbar, ist das Foto zu weitwinklig.

4. Licht und Zustand der Fläche

Das ideale Foto entsteht bei Tageslicht, auf einer leeren Fläche oder einer Fläche mit nur einer Farbe. Ein altes Motiv mit viel Text macht es nach unserer Erfahrung schwerer, die Fläche sauber einzumessen.

Nachtaufnahmen und Fotos gegen die Sonne fallen in unserer Praxis fast immer durch. Im ersten Fall fehlt die Zeichnung im Rahmen, im zweiten liegt die Fläche im Schatten und das Motiv wirkt flach. Ein Handyfoto genügt, wenn es im Querformat und mindestens 2000 Pixel breit ist.

Test in 30 Sekunden: Das Foto auf dem Handy auf ein Viertel verkleinern. Sind Rahmen und Kanten dann noch klar zu erkennen, reicht das Licht.

5. Format und Takt mitliefern

Ein Foto zeigt die Perspektive, aber nicht das Format. Eine Großfläche 18/1 misst im Standardformat 356 x 252 cm. Wer das Maß mitschickt, bekommt ein Fotoprodukt, auf dem das Motiv im richtigen Seitenverhältnis sitzt.

Bei digitalen Flächen kommen Slot und Loop dazu. Nur dann läuft ein Spot in der Vorschau so, wie er später auf der Fläche läuft. Video- und 360°-Produkte sind ein eigenes Thema. Sie brauchen Aufnahmen vor Ort und damit mehr Vorlauf.

Test in 30 Sekunden: Nehmen Sie zu jedem Foto eine Zeile in Ihre Liste auf: Typ, Standort, Format, bei DOOH auch Slot und Loop. Fehlt etwas, fragen Sie es jetzt nach.

Wie die Übernahme bei uns abläuft

Neukunden schicken uns ihre vorhandenen Fotos. Wir messen die Flächen ein und legen sie als Fotoprodukte im Kreativsimulator an. Das kostet Sie nichts. Wie viele Flächen wir übernehmen, stimmen wir vorher mit Ihnen ab.

Der Mandant steht sofort. Auf den Fotos wird die Werbefläche automatisch eingezeichnet, und das Produkt landet direkt im Mandanten. Bei Fotoflächen ist das eine Sache von Minuten. Wenn Sie erst eine einzelne Fläche ausprobieren möchten, geht das auch über die Seite „Fläche kostenlos“, ohne Vertrag und ohne Rechnung.

Warum das ohne Bildbearbeitung geht

Die Arbeit steckt einmal im Foto. Danach braucht kein Motiv mehr eine eigene Montage. Ihr Kunde zieht seine Datei selbst auf die Fläche und sieht in Sekunden, wie sie an diesem Standort wirkt. Mit den fünf Prüfungen oben sortieren Sie vorher aus, welche Fotos das tragen.

Quellen

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